Sally Maybaum
Kurzinformation
Kurzbiografie
Die von Prof. Berndt Schaller aus dem Hebräischen übersetzte Grabinschrift lautet:
Hier ist begraben
ein milder und guter Vater. Er arbeitete und mühte sich alle Tage seines Lebens.
Im Kummer seines Herzen beweinte er
den Tod der jungen Gattin.
Friede war in seinen Werken all seine Tage.
Rein an den Händen und lauteren Herzens <Ps 24,4>
war er der Freund seiner Brüder und aller, die ihn kannten,
und er beschäftigte sich mit öffentlichen Aufgaben all seine Tage:
Schalom, Sohn des Jona, genannt Sally Maybaum.
Sein reiner Geist kehrte zurück zu seinem Schöpfer
in der Nacht am Vorabend von Rosch ha-Schanah 673 nach kleiner Zählung.
Es sei seine Seele eingebunden im Bündel des Lebens.
Die deutsche Inschrift unterhalb lautet:
Hier ruht
unser guter Vater
Sally Maybaum
geb. 19. Juni 1848
gest. 11. Sept. 1912
Die von Prof. Berndt Schaller abgeschriebene hebräische Grabinschrift lautet:
פנ
אב רך וטוב
עמל ויגע כל ימי חייו
בשברון לבו בכה
על מות אשת נעוריו
שלום במעשיו כל ימיה
נקי כפים ובר לבב
ידיד אחיו וכל מכיריו
ועסק בצרכי צבור בל ימיו
שלום בר יונה הנקרא זאללי
מייבום
רוחו הטהורה שבה אל בוראה
בליל ערב ר'ה' תרעג לפק
תנצבה
Quellennachweis:
Bernhard Gelderblom: Die Juden von Hameln: von ihren Anfängen im 13. Jahrhundert bis zu ihrer Vernichtung durch das NS-Regime, 2011
Autorenschaft:
B. Gelderblom, B. Schaller
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