Emilie Frankenstein
Kurzinformation
Nach dem frühen Tod des Ehemanns Max, der in dem Hauskomplex Neue Marktstraße 13/Hummenstraße 1 einen Getreidehandel betrieben hatte, teilte seine Witwe Emilie das große Haus in Wohnungen auf. Die Familie lebte nun von den Mieteinnahmen.
Im Sommer 1939 musste die Familie erleben, dass die Hamelner Stadtverwaltung das Haus zum „Judenhaus“ erklärte.
Sohn Werner floh 1933 nach Palästina, Tochter Ilse 1938 in die USA. Mit allen Mitteln versuchte Ilse, ihre Mutter Emilie und ihre Schwester Charlotte in die USA nachzuholen. Buchstäblich in letzter Minute – im August 1941 – gelang es den beiden Frauen, im Hafen von Marseille ein Schiff zu besteigen, das sie nach New York brachte.
Kurzbiografie
Für Familie Frankenstein wurden in Hameln Stolpersteine in der Neue Markstraße 13 verlegt.
Quellennachweis:
Stolpersteine Hameln (zuletzt eingesehen am 27.2.2026)
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