Sophie Kanstein
Kurzinformation
Kurzbiografie
Die von Prof. Berndt Schaller aus dem Hebräischen übersetzte Grabinschrift lautet:
(Hier ist begraben)
eine Frau - sie fürchtete Gott all ihre Tage -,
Frau Reichel, Tochter des Josef ha-Levi, des Anführers der Leviten,
Gattin des ehrenwerten Herrn Uri Mosche
Kanstein. Sie starb am Tag 2, dem [1.] Halbfeiertag von Sukkot
und wurde begraben an Hoschana Rabba 675 nach kleiner Zählung.
Es sei ihre Seele eingebunden im Bündel des Lebens.
Die deutsche Inschrift auf der Hauptseite des Grabsteins lautet:
Sophie Kanstein, geb. Segall
geb. zu Meseritz am 15. Novbr. 1844
gest. zu Hameln am 8. Oktbr. 1914
tief und schmerzlich beweint von ihrem
Manne, Kindern und Großkindern.
Was wir bergen In den Särgen
Ist das Erdenkleid. Was wir lieben
Ist geblieben für die Ewigkeit.
Die von Prof. Berndt Schaller abgeschriebene hebräische Grabinschrift lautet:
[פ נ]
אשה יראה אלהים כל ימיה
מרת ריגעל בת יוסף הלוי סגל
אשת כהר אורי משה
קאנזטיין
מתה ביום ב ד'ח'ה'מ' סכות
ונקברת בהושענא רבה תרעה לפק
תנצבה
Quellennachweis:
Bernhard Gelderblom: Die Juden von Hameln: von ihren Anfängen im 13. Jahrhundert bis zu ihrer Vernichtung durch das NS-Regime, 2011.
Autorenschaft:
B. Gelderblom, B. Schaller
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