Kurzinformation
Kurzbiografie
Die hebräischen Inschriften der Verbindungstafeln der Grabanlage lauten übersetzt:
Alles Fleisch ist Gras und all
seine Anmut wie die Blume des [Feldes]. Es vertrocknet
· das Gras, es verwelkt die Blume, denn
der Atem des Ewigen weht darüber < Jes
40, 6f.> Darum sprach ich: Blickt weg
von mir. Ich weine bitterlich. Drängt mich
nicht, mich zu trösten über die Verheerung
der Tochter meines Volkes. <Jes<br />
22,4> Und es werden verstummen die
Auen · des Friedens vor der Glut des Zornes
des Ewigen. <Jer 25,37>
und
Die Tage unserer Jahre sind in sich siebzig
Jahre und, wenn es hoch kommt, achtzig
Jahre und was an ihnen war, ist Mühsal
und Harm, denn schnell enteilt es und wir
fliegen dahin <Ps 90,10>. Eine köstliche
Zierde ist das Greisenhaar, auf dem Weg
der Gerechtigkeit wird sie erreicht <Spr<br />
16,31> : In Frieden will ich zugleich
mich niederlegen und schlafen. Denn du,
Ewiger, allein, · sicher lässt du mich wohnen
<Ps 4,9>.
Die von Prof. Berndt Schaller abgeschriebene hebräische Grabinschrift lautet:
כל הבשר חציר וכל
חסדו כציץ הבשר יבש
חציר נבל ציץ כי רוח
ה' נשבה בו :: על כן
אמרתי שעו מני
אמרר בבכי אל תאיצו
לנחמני על שד בת
עמי ונדמו נאות
ה שלום מפני חרון אף ה'
ימי שנותינו בהם
שבעים שנה ואם בגבורות
שמונים שנה ורחבם עמל
ואון כי גז חיש ונעפה
עטרת תפארת שיבה בדרך
צדקה תמצא בשלום
יחדו אשכבה ואישן
כי אתה ה' לבדד
לבטח תושיבנו
Quellennachweis:
Bernhard Gelderblom: Die Juden von Hameln: von ihren Anfängen im 13. Jahrhundert bis zu ihrer Vernichtung durch das NS-Regime, 2011.
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