Jüdischer Friedhof Hameln I
Kurzbeschreibung
Mehr Informationen
Zur einstigen Lage des ersten jüdischen Friedhofs in Hameln:
Hauptquelle dazu ist Johann Daniel Gottlieb Herr "Collectanea zur Geschichte der Stadt Hameln" von 1765. Herr schreibt, dass der Bau der Festungswerke im Commandanten-Garten 1761 angefangen und 1762 vollendet wurden. "Bey dieser Gelegenheit wurde auch der Juden Kirchof, den sie in dieser Gegend in den Festungswerken hatten, ruinieret und die Leichsteine zu den casemattierten Kirchhofe gebraucht. Die Judenschaft hat jetzt vor dem Ostertor einen Garten zum Kirchhof angekauft."
Der Friedhof wurde also beseitigt und die Grabsteine dazu benutzt, eine Casematte auf dem nahen Kirchhof (des Hamelner Münsters) zu befestigen.
Der Commandentengarten lag südlich des Hamelner Münsters nächst der Weser (so Gerhard Pieper, Die Festung Hameln, Hameln 2006, S. 38). Der Kirchhof des Münsters grenzte unmittelbar östlich an.
Touristische Informationen // Datensätze, die Sie ebenfalls interessieren könnten
Administrative Angaben
Fehlt etwas? Helfen Sie mit!
Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.
Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz