Hinweis: Um die korrekte Darstellung der Seite zu erhalten, müssen Sie beim Drucken die Hintergrundgrafiken erlauben.
Zurück zur Übersicht
Friedhof
Jüdischer Friedhof Quernheim (Im Sande)
Slider Bild - Creative Commons Namensnennung, nicht kommerziell, Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0
Slider Bild - Creative Commons Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0
Slider Bild - Creative Commons Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0
Slider Bild - Creative Commons Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0
1/4

Jüdischer Friedhof Quernheim (Im Sande)

Anschrift:
Im Sande
49448 Quernheim

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1732 bis 1942 durch die Jüd*innen aus Quernheim und Brockum belegt. Heute sind ungefähr 78 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Der Friedhof wurde von 1994 bis 1998 dokumentiert von Harald Storz (Fotos, Abschrift, Übersetzung: alle Steine).

Nahe der Straße von Quernheim nach Brockum liegt der Friedhof am Rand eines Waldstücks. Hinweisschilder weisen den Weg zum Tor. 1732 fand hier die erste Beisetzung statt, ein älterer Friedhof hatte sich nach Überflutungen als ungeeignet erwiesen. Zunächst gehörte das Grundstück Levi Heidemann, der es als Begräbnisplatz für seine Angehörigen erworben hatte. Später ging der Friedhof in Gemeindebesitz über und wurde offenbar mehrfach erweitert. 78 Grabsteine aus dem 18. bis 20. Jahrhundert sind erhalten. Die älteren stehen auf jenem sandigen Hügel in der Nordwestecke des Areals, den Levi Heidemann 1731 gekauft hatte. Die unregelmäßigen Reihen zeigen große Lücken. Die jüngeren Steine stehen in geraden Reihen auf einer ebenen Fläche. 1942 fanden Umbettungen vom Diepholzer jüdischen Friedhof statt. In der Nordostecke des Geländes befindet sich eine Gedenkstätte für sowjetische Kriegsgefangene, ein Denkmal listet 27 Namen von hier Beigesetzten auf.

Quellennachweis:
U. Knufinke, „Stätten jüdischer Kultur und Geschichte in den Landkreisen Diepholz und Nienburg/Weser“. Landeschaftsverband Weser-Hunte e.V, Diepholz, 2015.
uri.gbv.de/document/gvk:ppn:857722727

Touristische Informationen // Datensätze, die Sie ebenfalls interessieren könnten

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2022-01-14T12:07:52Z
Zuletzt geändert am:
2024-04-09T11:27:05Z
In Portal übernommen am:
2025-11-14T09:33:40+01:00
Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz

Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien, um Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten und Inhalte auf Ihre Interessen anzupassen. Mittels der eingesetzten Technologien können Informationen auf Ihrem Endgerät gespeichert, angereichert und gelesen werden.
Mit einem Klick auf „Alles erlauben“ stimmen Sie dem Zugriff auf Ihr Endgerät zu sowie der Verarbeitung Ihrer Daten, der webseiten- sowie partner- und geräteübergreifenden Erstellung und Verarbeitung von individuellen Nutzungsprofilen sowie der Weitergabe Ihrer Daten an Drittanbieter zu.
 

Notwendige Cookies

Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Sie ermöglichen Grundfunktionen, wie z.B. Zugriff auf gesicherte Bereiche der Webseite. Zudem dienen sie der anonymen Auswertung des Nutzerverhaltens, die von uns verwendet werden, um unsere Seite stetig für Sie weiterzuentwickeln.

Statistik-Cookies

Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen. Statistik-Cookies ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten anonymisierten Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analyse-Cookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unseres Portals zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine reale Person ist dabei nicht möglich.