1989/1990 wurde der Friedhof durch den Landesverband/Zentralarchiv dokumentiert (Fotos, Rohübersetzung: alle Steine). Auch Bernhard Gelderblom dokumentierte (1991 Fotos, 1997 Abschriften). Im Jahr 1997 wurde durch Prof. Berndt Schaller eine weitere Dokumentation durchgeführt (Abschrift: alle Steine).
Nach den Ereignissen des Novemberpogroms 1938, das für Bad Münder die Verwüstung der Synagoge und die Verschleppung von drei Männern in das Konzentrationslager Buchenwald brachten, war die jüdische Gemeinde gezwungen, die unbelegte Hälfte des Grundstücks verkaufen.
Der Bürgermeister der Stadt setzte 1939 die Schließung des Friedhofs durch. Zu der von ihm geplanten Nutzung des Geländes als Schießstand kam es jedoch nicht. 1941 wurde auch der als Friedhof genutzte Teil an einen Privatmann verkauft, der die Grabsteine abräumte und das Gelände als Gemüsegarten nutzte.
1953 erhielt der Landesverband der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen einen Teil des Grundstücks zurück. Ohne Wissen um den ursprünglichen Standort der Grabsteine ließ dieser 1961 den Friedhof wiederherstellen. Von den 1939 noch vorhandenen 39 Steinen konnten 28 gerettet und wieder aufgestellt werden.
2013 wurde eine Informationstafel von der Stadt Bad Münder aufgestellt. Der Text wurde von Bernhard Gelderblom verfasst.
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