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Friedhof
Jüdischer Friedhof Rehburg (Am Grieseberg)
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Jüdischer Friedhof Rehburg (Am Grieseberg)

Anschrift:
Düsselburger Straße
31547 Rehburg-Loccum

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab ca. 1850 bis 1939 durch die Jüd*innen aus Rehburg-Loccum belegt. Heute sind ungefähr 35 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

1989/1990 durch den Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen und das Zentralarchiv dokumentiert (Fotos, Rohübersetzung: alle Steine).

Quellennachweis:
Auf dem Gieseberg, einem Hügel nördlich des Ortskerns, liegt der jüdische Friedhof Rehburgs. Von der Düsselburger Straße führt gegenüber dem Haus Nr. 3 ein Rasenweg zum modernen Friedhofstor. Das ungefähr rechteckige Grund stück erstreckt sich in Ost-West-Richtung und nimmt die gesamte Kuppe des recht steilen Hügels ein.
35 Gräber mit 31 Grabsteinen und drei Fragmenten sind erkennbar. Die ältesten Steine stammen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, sie befinden sich auf der Ostseite des Gräberfelds. Die jüngsten Grabsteine, auf einem Doppelgrab von 1930 bzw. 1935, stehen im Westen hinter dem Eingang. Die meisten Steine sind sehr einfach gestaltet, selten finden sich Schmuckelemente wie Rosetten, fünfzackige Sterne und später auch Davidsterne. Bis auf wenige Granitsteine aus dem 20. Jahrhundert bestehen die Stelen aus Sandstein, was ihnen einen einheitlichen Charakter verleiht. Lücken in den Gräberreihen, Grabsteinstümpfe und wieder zusammengesetzte Stelen zeugen von Schändungen des Friedhofs.

Quellennachweis:
U. Knufinke, „Stätten jüdischer Kultur und Geschichte in den Landkreisen Diepholz und Nienburg/Weser“. Landeschaftsverband Weser-Hunte e.V, Diepholz, 2015.
uri.gbv.de/document/gvk:ppn:857722727

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Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2022-03-08T18:30:47Z
Zuletzt geändert am:
2024-04-09T11:31:21Z
In Portal übernommen am:
2025-11-14T09:33:10+01:00
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