Helene Lilienfeld
Kurzinformation
Kurzbiografie
Die von Prof. Berndt Schaller aus dem Hebräischen übersetzte Grabinschrift lautet:
Hier ist geborgen
die teure und die züchtige Frau, eine tüchtige
Gattin <Spr 31,10>, Walterin des Hauses <Ps 113,9>, gottesfürchtig
und den Geringen zugetan
<Spr 19,17> und eine Zierde ihrer Kinder <Spr 17,6> und der Kinder ihrer Kinder. Dies ist Frau Lea, die Gattin des ehrenwerten
Herrn, unseres Meisters Schmuel Lilienfeld. Sie starb in hohem
und gutem Alter <Gen 25,9> am Tag des heiligen Schabbat, dem 14 Tammus und wurde begraben am Tag 2 des genannten Monats im Jahr 611 nach kleiner Zählung.
Es sei ihre Seele eingebunden im Bündel des Lebens.
Die deutsche Inschrift auf der Rückseite des Grabsteins lautet:
Dem Andenken unserer innig geliebten
Mutter
Helene Lilienfeld gest. im 99. Jahre
ihres Lebens am 22. Juni 1861.
Die von Prof. Schaller aus dem Hebräischen übersetzte Grabinschrift lautet:
פ ט
האישה היקרה והצנועה אשת
חיל עקרת הבית יראת אלהים
וחננת דלים ותפארת בניה ובני
בניה ה׳ה מרת לאה אשת כהרר
שמואל ליליענפעלד מתה בזקנה
ושיבה טובה ביום שבת קודש י׳ד
תמוז ונקברת ביום ב׳ הנל שנת
תריא לפק
תנצב״ה
Quellennachweis:
B. Gelderblom und B. Schaller, „Die Juden von Hameln Von ihren Anfängen im 13. Jahrhundert bis zu ihrer Vernichtung durch das NS-Regime ; Anhang: Dokumentation der Grabsteine des jüdischen Friedhofs, erstellt von Berndt Schaller ...“. Verlag Jörg Mitzkat, Holzminden, 2011. GBV
Autorenschaft:
B. Gelderblom, B. Schaller
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