Christine Schmidt
Kurzinformation
Kurzbiografie
Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick
Jährlich erarbeitet der Kulturverein zwei Großprojekte, an denen bis zu 150 Menschen mitwirken. Für das Festjahr 2021 hat die Akademie ein besonderes Theaterstück über den jüdischen Widerstandskämpfer Max Windmüller entwickelt.
Der 1920 in Emden geborene Max Windmüller rettet während des Naziregimes vielen jüdischen Menschen das Leben und muss seines dafür hergeben. Mit nur fünfundzwanzig Jahren stirbt er, kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges. Er hinterlässt seine Geschichte, seine Gedanken, seine Ideale und seinen Mut.
In dem Projekt „Der Hoffnung verpflichtet“ erzählt die Laientheatergruppe der Ländlichen Akademie Krummhörn-Hinte die dramatischen Stationen seines Lebens, lässt die Zuschauerinnen und Zuschauer teilhaben an seinen persönlichen Gedanken und versucht damit, dem Menschen Max Windmüller näher zu kommen und für eine kurze Zeit in seinen Spuren zu gehen.
Das Theaterstück, welches von Christine Schmidt in Erinnerung an Klaus Meyer-Dettum inszeniert wird, erzählt die Geschichte einer Theatergruppe. Inhaltlich sehen die Zuschauer*innen ein Regieteam, einen Chor, eine Band und sechszehn sich vorher unbekannte Schauspielerinnen und Schauspieler, die für ein Rezitationsprojekt aufeinandertreffen und gemeinsam beginnen zu arbeiten.
An dieser Stelle verbindet sich die Geschichte mit der Gegenwart. Denn die Akteur*innen spielen Schauspieler*innen, die das Leben von Max Windmüller durch seine eigenen geschriebenen Texte erzählen. Die Personen des Stückes setzen sich in der Konfrontation mit ihren eigenen Gedanken und Gefühlen sowie mit denen von Max Windmüller auseinander. Als die Theatergruppe angefeindet wird, entsteht eine Situation, bei der sich jede Schauspielerin und jeder Schauspieler vor die Frage nach der eigenen Haltung und Courage gestellt sieht.
Premiere feiert das Theaterstück „Der Hoffnung verpflichtet“ am 09. November 2021 in Emden. Anschließend gibt es sechs weitere Aufführungen in Emden und Umgebung.
Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV
Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens
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