Gerson Blumenau
Kurzinformation
Kurzbiografie
Die von Prof. Berndt Schaller aus dem Hebräischen übersetzte Grabinschrift lautet:
Hier ist begraben
ein lauterer und aufrechter Mann <Hi 1,8>
Gerschon, der Sohn des Meir ha-Levi.
Er ging ein in seine Welt <Koh 12,5> am Vortag des heiligen
Schabbat, dem 10. Elul 653
nach kleiner Zählung.
Es sei seine Seele eingebunden im Bündel des Lebens.
Die deutsche Inschrift auf der Rückseite des Grabsteins lautet:
Dem unvergesslichen Gatten u. Bruder
Gerson Blumenau
geb. in Bünde 20. April 1821
gest. in Hameln 18. Aug. 1893
Die von Prof. Berndt Schaller abgeschriebene hebräische Grabinschrift lautet:
פב
איש תם וישר
גרשון ב מאיר הלוי
הלך לעולמו ביו' עש
ק' י אלול תרנג
לפק
תנצבה
Quellennachweis:
B. Gelderblom und B. Schaller, „Die Juden von Hameln Von ihren Anfängen im 13. Jahrhundert bis zu ihrer Vernichtung durch das NS-Regime“. Mitzkat, Holzminden, 2011. GBV
Autorenschaft:
B. Gelderblom, B. Schaller
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